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Solidarität

9:37 am

Solidarität erscheint mir manchmal eine einseitige Geschichte. Seit Beginn meines Arbeitslebens (mehr als 40zig Jahre) zahle ich ob als Arbeitnehmer oder Arbeitgeber  jeden Monat von meinem Gehalt den geforderten Beitrag in die Arbeitslosenkasse ein. Aus meiner Sicht ist die ALK eine Versicherung die nicht zahlt.Und somit hat man als Arbeitgeber in besonders schweren Zeiten von Corona kein oder fast kein Gehalt (welches auch in normalen Zeiten nicht sehr hoch ist). Denn schliesslich will man das Geschäft und die damit verbundenen Arbeitsplätze erhalten und bezahlt seinen Mitarbeitern weiterhin das Gehalt zu 100% aus Solidarität. Doch ein Jahr ist eine lange Zeit. Da reichen alle Reserven nicht aus. Zumal auch die Geschäftsversicherungen (Allianz) mit anderen Begründungen sich ausserstande sieht sich solidarisch zu zeigen. Immerhin hat sich der Vermieter bis anhin solidarisch gezeigt, zieht am selben Strick und hat die Miete im 2020 um durchschnittlich 40% gesenkt. Wie es im 2021 weitergehen wird ist noch völlig offen. Und ja, da ist noch der Covid-Kredit. Oder anders gesagt Schulden.

 

Die Begründung der Arbeitslosenkasse: 

Da Sie massgebende Entscheidungsbefugnisse haben, können Sie den Geschäftsgang zu einem gewissen Grad beeinflussen und haben keinen Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung. Dies ist in der AVGI Praxis KAE festgehalten.

Der Bundesrat empfiehlt den Bürgern dieses Landes Restaurants eher nicht zu frequentieren und kürzt die Öffnungszeiten. Zudem ist es verständlich und auch gut so, dass sich die Menschen zurückhalten und sich und andere schützen. Doch sind dies alles Faktoren die beim besten Willen von meiner Seite her nicht beeinflusst werden können. Ausser das Restaurant in absehbarer Zeit, vorübergehend zu schliessen und zu hoffen, dass bessere Zeiten kommen und wir alle aufatmen dürfen.